SPD will grundlegende Reform des Nahverkehrs

 

Die SPD-Kreistagsfraktion ist mit dem gegenwärtigen Nahverkehrsangebot unzufrieden und fordert grundlegende Reformen. So müssten neben günstigeren Fahrpreisen neue Angebotsformen wie Rufbusse intensiver erprobt werden. Der Kreistagsabgeordnete Thorsten Heinze sieht in dem „Eco-Bus“-Projekt des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation einen Baustein für eine bessere Zukunft des ÖPNV in Südniedersachsen.

 

„Wir sind froh, dass uns das Land Niedersachsen über das Südniedersachsenprogramm bei diesem Projekt unterstützt“, erklärte Heinze, der auch Mitglied im ZVSN-Verbandsausschuss ist. Heinze: „Wir sind froh, dass in der kommenden Kreistagssitzung am 22. Februar 2017 voraussichtlich mit breiter Mehrheit die Weichen für eine umfassende Tarifreform gestellt werden. Nur wenn eine Busfahrt im ländlichen Raum bezahlbar ist, werden die Menschen dieses öffentliche Mobilitätsangebot nutzen und auch auf den Dörfern mobil bleiben.“

Aber auch die Versorgung mit einem attraktiven Angebot zu allen Tageszeiten sei wichtig. Hierzu können Konzepte wie ein verbessertes Anruf-Linen- oder Anruf-Sammeltaxi genauso gehören, wie Bürgerbusse oder das Eco-Bus-Projekt des Göttinger Max-Planck-Instituts. „Wichtig ist es“, so Heinze, „erprobte Konzepte zu übernehmen und auch neue Ideen zu entwickeln. Dazu gehören auch wissenschaftliche Projekte“, verteidigte Heinze den Eco-Bus gegen Kritik vom Fahrgastverband PRO BAHN und der Grünen. Nicht vergessen werden dürfe die Vernetzung durch die flächendeckende kostenlose Fahrradmitnahme und die Teilhabe durch ein Sozialticket.

Heinze: „Ziel der SPD ist es, noch in diesem Jahr mit der Aufstellung eines integrierten Mobilitätskonzepts zu starten, die Tarifreform auf den Weg zu bringen und so durch niedrige Preise eine bessere Auslastung und höhere Versorgungsdichte bei optimaler Vernetzung zu erreichen.“ Dafür würden die politischen Gremien den neuen ZVSN-Geschäftsführer Michael Frömming nach Kräften unterstützen und motivieren.

 


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