Mehrheitsgruppe zur aktuellen Schulentwicklung

 

In einem Antrag an den Kreistag beauftragt die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Freien Wählern die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes für die Weiterentwicklung der Schullandschaft im Landkreis Göttingen. „Ziel der gemeinsamen Schulpolitik der Gruppe ist die Herstellung und der Erhalt bester bildungspolitischer Bedingungen als einer grundsätzlichen Voraussetzung für gleichwertige Chancen aller Schülerinnen und Schüler im gesamten Kreisgebiet“, sagt Reinhard Dierkes.

 

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion: "Und das betrifft die Struktur der Bildungsmöglichkeiten, aber natürlich auch die sachlichen Voraussetzungen."

„Wir haben bereits eine vielfältige Schullandschaft. Insbesondere, was das dreigliedrige Schulsystem anbelangt, sind wir gut aufgestellt. Hier muss allerdings mittel- und langfristig dafür gesorgt werden, dass nicht an einer Stelle eine Schule aus allen Nähten platzt, während anderenorts Schulraum leer steht. Hinzu kommt die zunehmende Nachfrage nach Gesamtschulen, insbesondere nach einer IGS im nordöstlichen Kreisgebiet“, ergänzt Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Martin Worbes.

„Wir können und wollen nicht „auf Zuruf“ reagieren, sondern in Übereinstimmung mit dem repräsentativen Elternwillen erreichen, dass jedes Kind in zumutbarer Zeit die gewünschte Schule erreichen kann. Daher setzen wir uns für eine Befragung der Grundschuleltern ein. Diese Elternumfrage soll im zweiten Halbjahr 2017 stattfinden und die Zufriedenheit mit dem weiterführenden Schulangebot sowie Wünsche zur Weiterentwicklung des Schulangebotes im gesamten Kreisgebiet erheben“, so Lothar Dinges, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler.

„Von den Ergebnissen der Elternumfrage erhoffen wir uns wertvolle Hinweise für die Planungen der nächsten Jahre. Sie werden bei der Umsetzung der Schulentwicklung in den einzelnen Gebieten des Landkreises sehr hilfreich sein“, so die drei Fraktionsvorsitzenden abschließend.

 


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