SPD weist Vorwürfe zur Kreismusikschule zurück

 

„Die Äußerungen des Herrn Noack zur Kreismusikschule sind ganz offensichtlich ein gewiefter Versuch, von seinem eigenen langjährigen Versagen sowohl als Fraktionsvorsitzender der früheren Mehrheitsfraktion als auch als Mitglied des Aufsichtsrats der Kreismusikschule abzulenken“, so Reinhard Dierkes, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Aus beiden Ämtern sei nichts überliefert, was ihn legitimieren könnte, anderen Beteiligten Versagen und Nichtstun zu unterstellen.

 

„Die Musikschule schleppt ihre Hypotheken seit mindestens 15 Jahren mit sich herum. Es war neben anderen Politikern gerade auch Herr Noack, der über viele Jahre jede Bemühung um Konsolidierung der Musikschule rundweg und ohne Rücksicht auf defizitäre Entwicklungen ablehnte“, so Dierkes. Jeder Antrag der SPD-Fraktion, die Musikschule zu konsolidieren, sei als ein Versuch diffamiert worden, die Institution abzuschaffen.

Schon vor 12 Jahren sei im Kreistag in öffentlicher Sitzung und unwidersprochen darauf hingewiesen worden, dass der Landkreis seinen Klavierschülern die Gebühr wöchentlich – auch in den Ferien – wieder auszahlen könnte, um den Besuch von Privatunterricht zu finanzieren. Und der Landkreis würde dabei im Vergleich zur damaligen und bis heute überkommenen Strukturen noch erhebliche Summen sparen. Auch das habe Herrn Noack nicht zum Handeln bewegt.

„Wir werden als Mehrheitsgruppe das Problem jetzt beherzt anpacken. Die erstrebte Richtung ist benannt. Herr Noack und seine Fraktion sind scheinbar nicht gewillt, dabei verantwortlich anzupacken. Es würde aus unserer Sicht schon reichen, wenn die Opposition sich mit unverantwortbaren Äußerungen zurückhielte. Das müsste sonst zu einer dauerhaften Schwächung der Musikschule, vielleicht auch zu mehr führen. Und von Herrn Noack erwarten wir eine konstruktive Mitarbeit im Aufsichtsrat. Nicht mehr – und nicht weniger!“, fordert Dierkes.

 


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