Land fördert Qualität der Kinderbetreuung

 

Die SPD-geführte Landesregierung verbessert spürbar die frühkindliche Bildung in den Kindertagesstätten mit neuen Zuschüssen. Der Landkreis Göttingen erhält für die Jahre 2017 und 2018 von den landesweit 108 Millionen Euro mehr als 2,1 Millionen Euro, um die Kindertagesstätten in der Region mit zusätzlichem Kita-Personal besser auszustatten und die Qualität der Betreuung der Kinder zu verbessern. Das teilte der Landtags- und Kreistagsabgeordnete Karl Heinz Hausmann (Osterode) mit.

 

Gefördert werden nach einer Richtlinie des Kultusministeriums die fachlich-pädagogische Beratung und Begleitung von Kindertagespflegepersonen, deren Fortbildung und Weiterqualifizierung sowie laufende Geldleistungen an Kindertagespflegepersonen für eine bedarfsgerechte Betreuung in der Kindertagespflege.

Hausmann: „Das ist nach der Einigung des Landkreises mit den Gemeinden über eine Vereinbarung zur Kinderbetreuung in den kommenden fünf Jahren mit einem Volumen von insgesamt 20 Millionen Euro noch eine gute Nachricht für alle Eltern und Kinder im Landkreis. Die Kinder, vor allem die im Krippenalter, profitieren durch einen besseren Betreuungsschlüssel in den Einrichtungen, das Personal wird entlastet und kann sich intensiver um alle Kinder kümmern“, begrüßt der SPD-Abgeordnete Hausmann die Zuteilung der Geldmittel. Gesichert ist die zusätzliche finanzielle Hilfe in dieser Höhe für mehr Personal bis zum Jahr 2021.

Der Landkreis Göttingen kann als örtlicher Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe mit den Zuschüssen zusätzliche Kita-Fachkräfte wie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher oder auch sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten beschäftigen. „Überall dort, wo kurzfristig keine Fachkräfte verfügbar sind, haben wir auch die Möglichkeit, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger zu beschäftigen. Diese können pädagogisch nachqualifiziert werden. So ist gesichert, dass die personelle Verstärkung schnell und unbürokratisch die Arbeit aufnehmen kann“, ergänzt der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Reinhard Dierkes. Seine Fraktion werde sich dafür einsetzen, dass der Landkreis die Landesmittel zügig abruft.

Insbesondere Einrichtungen, in denen viele Kinder betreut werden, die aufgrund ihrer Herkunft kein oder nur wenig Deutsch können, sollen mit den zusätzlichen Mitteln personell verstärkt und damit bei der Integration und Sprachförderung unterstützt werden.

 


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