Verbesserungen im ÖPNV für den Bereich Osterode

 
 

Die Mehrheitsgruppe des Kreistages Göttingen aus SPD, Grünen und Freien Wählern stellt die Weichen für spürbare Verbesserungen des öffentlichen Personennahverkehrs. Die im Fachausschuss für Wirtschaft und Verkehr am Montag beschlossenen Maßnahmen betreffen den Bereich Südharz sowie die Verbindungen von Duderstadt, Gieboldehausen und Rhumspringe mit dem Südharz. Geplant sind ab Januar 2018 über 250.000 zusätzliche Fahrplankilometer und ein finanzieller Einsatz von über 500.000 Euro im Jahr.

 

Insgesamt vier Verbesserungen werden konkret umgesetzt:

  • Entlang des Südwestharzes wird ein verbessertes Busangebot geschaffen, das besonderen Qualitätsstandards entspricht. Konkret betrifft dies die Linien 440, 450, 460 und 470 zwischen Osterode am Harz und Clausthal Zellerfeld, Bad Lauterberg und Herzberg , Bad Grund (Gittelde) und Clausthal Zellerfeld sowie Bad Sachsa und Braunlage.
  • Die Früh- und Spätfahrten im Bereich Osterode am Harz, Herzberg am Harz, Bad Sachsa und Walkenried werden ausgeweitet.
  • Das Angebot zwischen Herzberg und Rhumspringe wird mit Anschlüssen in und aus Richtung Duderstadt verbessert.
  • Ein neues Busangebot an Wochenenden zwischen Gieboldehausen und den Städten und Gemeinden am Harz soll konkret geprüft werden.

Der Landkreis Göttingen und der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) werden vom Land Niedersachsen mit zusätzlichen Regionalisierungsmitteln unterstützt, um diese Verbesserungen finanzieren zu können. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, hier insbesondere zwischen Südharz und Eichsfeld das ÖPNV-Angebot zu verbessern und damit im ländlichen Bereich Akzente für eine bessere Mobilität der Bürgerinnen und Bürger ohne Auto beitragen zu können“, betonte der SPD-Kreistagsabgeordnete Thorsten Heinze. „Im Jahr 2018 legen wir unser Hauptaugenmerk auf eine verbesserte Ost-West-Anbindung“, erklärte die Grünen-Kreistagsabgeordnete Andrea Obergöker. Dieser Kernpunkt entspreche den Zielen der Kreisfusion, die auch im Nahverkehrsplan verankert sind.

„In den Folgejahren wollen wir weitere Verbesserungen aus dem Nahverkehrsplan verwirklichen. Hierbei ist unser Ziel, zum Erfolg einer wirklichen Mobilitätswende beizutragen. Hierfür ist ein starker ÖPNV unerlässlich“, so Thorsten Heinze und Andrea Obergöker.

 


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