Musa Göttingen will weiter wachsen

 

Gemeinsam mit der SPD-Ratsfraktion Göttingen besuchten Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion das soziokulturelle Zentrum „Musa“ in der Göttinger Weststadt. Die Kommunalpolitiker wollten sich vor Ort einen Überblick über die aktuellen Umbaumaßnahmen und die Zukunftspläne verschaffen. Die Musa ist das größte soziokulturelle Zentrum Göttingens und in ganz Südniedersachsen. Es wird auch vom Landkreis Göttingen finanziell unterstützt.

 

Es werden zahlreiche Kurse und Workshops in den Bereichen Tanz, Musik, Theater, Artistik sowie Partys und Konzerte angeboten. Es besteht die Möglichkeit, Räume für Feiern und andere Veranstaltungen zu mieten. Außerdem gibt es Übungsräume für über 50 Rockbands und ein Tonstudio. Das Rockbüro Out-O-Space e.V. und der Theaterverein Domino e.V. befinden sich ebenfalls im Gebäude.
Viele Menschen verschiedenen Alters quer durch alle gesellschaftlichen Schichten werden von den Angeboten erreicht. Aus dem Bereich des Landkreises Göttingen (ohne Stadt Göttingen) kommen mittlerweile etwa 30 Prozent der etwa 80.000 bis 90.000 Besucher im Jahr. Es gibt vielfältige Kooperationen und weitere Anfragen, die mit den derzeit vorhandenen Ressourcen gar nicht bewältigt werden können. Auch in anderen Bereichen des Landkreises außerhalb der Stadt Göttingen ist die Musa aktiv. Beispielsweise gibt es aktuell ein Projekt „Kulturkloster“ in Zusammenarbeit mit den Ursulinen in Duderstadt.

Musa 1Foto: SPD Oliver Steckel

Wolfgang Meyer (Vorsitzender Kreis-Kulturausschuss, links), Christa Bauer-Schmidt,Hans-Jürgen Mack Margrit Wolter, Tom Wedrins (Ratsfraktion) informieren sich über den Ausbau der musa bei Tine Tiedemann und Chris Mielke.

Mittlerweile arbeiten insgesamt etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen, die allesamt mit „Herzblut“ und großem Engagement tätig sind. Neben dem weiteren Ausbau und dem Weiterentwicklung liegt es dem Leitungsteam am Herzen, differenzierte und faire Gehälter zu zahlen.
Der derzeitige Ausbau betrifft das Erdgeschoss des großen Musa-Gebäudes, das früher eine industrielle Großbäckerei war. Dort unten werden große Räume zu transparenten Ateliers mit großen Fensterscheiben ausgebaut getreu dem Motto der Gemeinsamkeit: „sich und seine Arbeit zeigen und gesehen werden“. Außerdem wird energetisch saniert. Neben einer zusätzlichen Förderung durch die Stadt ist es gelungen, die N-Bank und das Land Niedersachsen als Förderer zu gewinnen. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen 1,4 Millionen Euro.

Musa 4Foto: SPD Oliver Steckel

Hier entstehen zahlreiche Ateliers auf einer großen Fläche.

Wolfgang Meyer, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion: „Die Musa ist inzwischen zu einer Art ‚mittelständischem Betrieb‘ geworden, der sowohl überregional wahrgenommen wird als auch eine starke positive überregionale Ausstrahlungskraft hat.“
Darüber hinaus gibt es viele weitere Ideen, die in einer „Vision 2025“ zusammengefasst wurden: Zum Beispiel möchte man eines Tages gern eine große Veranstaltungshalle, eine Funsporthalle sowie eine Strandbar betreiben. Die Musa will weiter wachsen und sich in der Soziokultur und Kreativwirtschaft noch stärker engagieren. Dafür wird noch mehr engagiertes Personal benötigt. Es geht dabei vor allem um die Stärkung ehrenamtlichen Engagements durch hauptamtliche Mitarbeiter.

Musa 3Foto: SPD Oliver Steckel

Margrit Wolter, Tom Wedrins (Ratsfraktion), Hans-Jürgen Mack und Wolfgang Meyer informieren sich vor Ort über die Umbauten.

 


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