Besserer Busverkehr auf drei Linien am Südharz

 
 

Die im Fachausschuss für Wirtschaft und Verkehr des Kreistages Anfang Dezember angeschobenen Verbesserungen im regionalen Busverkehr im Bereich Südharz und Eichsfeld werden am Anfang des neues Jahres schrittweise umgesetzt. Das teilte der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) mit. Geplant sind insgesamt über 250.000 zusätzliche Fahrplankilometer und ein finanzieller Einsatz von über 500.000 Euro im Jahr.

 

Es beginnt am 4. Februar mit zusätzlichen Verbindungen auf den Buslinien 450, 454 und 457 zwischen Osterode am Harz, Rhumspringe, Bad Lauterberg und Herzberg. Dabei werden der Takt verdichtet und zusätzliche Fahrten frühmorgens und spätabends im Fahrplan aufgenommen. Dies gilt ausdrücklich nicht nur für Fahrten an Werktagen, sondern auch am Wochenende.

Dem Bahnhof Herzberg kommt dabei eine besondere Aufgabe zu. Hier werden Fahrgäste aus dem Zug von den genannten Buslinien aufgenommen. Umgekehrt kommen die Busse so am Bahnhof Herzberg an, dass die Fahrgäste direkt in den Zug in Richtung Northeim und Göttingen umsteigen können. Aus diesem Grunde unterstützt der Fahrgastverband PRO BAHN die geplanten Angebotsverbesserungen im Busverkehr. Er weist aber darauf hin, dass auf den Achsen Seesen-Osterode-Herzberg sowie Walkenried-Bad Sachsa-Herzberg gerade in den Früh- und Abendstunden mehr Züge eingesetzt werden sollten. Hierfür zuständig ist die Nahverkehrsgesellschaft des Landes Niedersachsen.

Der Landkreis Göttingen und der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) werden vom Land Niedersachsen mit zusätzlichen Regionalisierungsmitteln unterstützt, um diese Verbesserungen finanzieren zu können. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, hier insbesondere zwischen Südharz und Eichsfeld das ÖPNV-Angebot zu verbessern und damit im ländlichen Bereich Akzente für eine bessere Mobilität der Bürgerinnen und Bürger ohne Auto beitragen zu können“, betonte der SPD-Kreistagsabgeordnete Thorsten Heinze.

„In den Folgejahren wollen wir weitere Verbesserungen aus dem Nahverkehrsplan verwirklichen. Hierbei ist unser Ziel, zum Erfolg einer wirklichen Mobilitätswende beizutragen. Hierfür ist ein starker ÖPNV unerlässlich“, so Thorsten Heinze, der die SPD im ZVSN-Verbandsausschuss vertritt.

 


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