SPD-Fraktion unterstützt HEZ-Erweiterungsbau

 

Das Höhlenerlebniszentrum (HEZ) in Bad Grund mit der Iberger Tropfsteinhöhle und den Funden aus der Lichtensteinhöhle gehört sicherlich zu den kulturellen Highlights im Harz. Rund 70.000 Besucher suchen jährlich das Museum auf. Um diese Besucherströme auch in Zukunft erfolgreich bewältigen zu können, wird dringend ein Ausbau der Infrastruktur benötigt. Es fehlen Büro- und Versammlungsräume sowie zeitgerechte WC-Anlagen, informiert der Kreistagsabgeordnete Wolfgang Meyer.

 

Es habe sich gezeigt, dass neben der baulichen Infrastruktur sowohl der museale als auch der pädagogische Bereich angepasst werden müssten, hieß es im Kreiskulturausschuss. Die vorgelegten Ausbaupläne sehen ein Investitions-Volumen von rund 5 Millionen Euro vor. Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt das Projekt nachdrücklich. „Wir versprechen uns zusätzliche Besucher im Museum und damit eine Stärkung des Tourismus im Harz“, erklärte der SPD-Kreistagsabgeordnete Wolfgang Meyer nach einer Ausschusssitzung vor Ort. Um die Ziele zu erreichen, seien ein überzeugendes Marketingkonzept sowie eine deutlich bessere Ausschilderung nötig, fügte Meyer hinzu. Die Mitglieder des Kreiskulturausschusses einigten sich bei ihrer Sitzung im Harz darauf, die Verwaltung damit zu beauftragen, die Fördermittel beim Land zu beantragen. Damit könnten 75 Prozent der Baukosten gedeckt werden.

Bereits 2017 hatte es erste Planungen gegeben, die jedoch die Fördergrenze von fünf Millionen Euro überschritten. Inzwischen wurden die Pläne so verändert, dass die Kostengrenze eingehalten werden kann. Neben einem zusätzlichen Ausstellungsraum sieht die Planung Multifunktionsräume für Sonderausstellungen, Veranstaltungen und pädagogische Angebote vor. „Insgesamt erfährt das Höhlenerlebniszentrum durch die vorgesehene Erweiterung eine erhebliche touristische Aufwertung“, heißt es weiter in der vom Ausschuss beschlossenen Vorlage, die nun am 30. Oktober den Kreistag passieren muss. Wolfgang Meyer: „Wir sind zuversichtlich, dass die beantragten Fördermittel tatsächlich in die Harzregion fließen.“

Newsletterhoehlene-zentrumFoto: Günter Jentsch (HEZ)

 


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