Neuer Schnellbus für Mobilität ohne Auto

 
 

Die Schnellbuslinie von Duderstadt nach Göttingen, die am 1. April 2019 ihren regulären Betrieb aufnimmt, ist nach Ansicht der Kreistagsgruppe aus SPD, Grünen und Freien Wählern ein wichtiger Meilenstein zum Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Region. „Wir sind froh, dass die vom Land Niedersachsen mit angestoßene Schnellbuslinie das bisherige Angebot im Stundentakt ergänzt“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhard Dierkes.

 

Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen ZVSN habe gut gearbeitet und die Ausschreibung der Linie rechtzeitig zum Abschluss gebracht. Es gibt einen attraktiven Zwischenstopp mit gut geplanten Anschlüssen in Ebergötzen. Das lässt hoffen, dass viele Fahrgäste gewonnen werden können.

„Die Linie 160 wurde als eines der ersten Projekte der Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Freien Wählern nach der Kreistagswahl beschlossen und gezielt auf den Weg gebracht“, informiert Grünen-Fraktionschef Martin Worbes. Weil zwischen Duderstadt und Göttingen keine Schienenverbindung bestehe, sei eine attraktive Busverbindung besonders wichtig. Worbes: „Durch die neue Linie verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Duderstadt und Göttingen um 20 Minuten. Das Eichsfeld rückt näher an das Oberzentrum Göttingen.“ Mit der Tarifreform im Verkehrsverbund sei im kommenden Jahr eine zusätzliche Attraktivität zu erwarten.

Besonders beeindruckt zeigen sich die Kreistagsmitglieder von den modernen Bussen mit WLAN, in die sehr leicht einzusteigen sei. Lothar Dinges, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler: „Der Stundentakt bis in die Tagesrandzeiten ermöglicht sowohl Berufspendlern am Morgen als auch Kinobesuchern am Abend, stressfrei auf das Auto zu verzichten.“ Die drei Kreistagsfraktionen: „Wir verstehen die neue Buslinie als Startprojekt verbunden mit der Erwartung auf die Bereitstellung weiterer Finanzmittel durch das Land im Sinne eines nachhaltigen Umschwenkens in der Verkehrspolitik, die Mobilität auch ohne Auto ermöglicht.“

 


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