Die Gruppe SPD/Grüne im Kreistag Göttingen begrüßt, dass der Landkreis Göttingen unmittelbar nach dem einstimmigen Kreistagsbeschluss die europaweite Ausschreibung für die Notarztstandorte Osterode am Harz und Barbis veröffentlicht hat. Ziel ist es, beide Standorte auch im Jahr 2027 rund um die Uhr zu besetzen und damit die notärztliche Versorgung im Harzgebiet aufrechtzuerhalten.

„Die schnelle Umsetzung des Kreistagsbeschlusses ist ein wichtiges Signal für die Menschen im Harz. Die Notarztversorgung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Es ist gut, dass die Kreisverwaltung unverzüglich gehandelt hat und damit die Voraussetzungen geschaffen wurden, die Versorgung auch 2027 aufrechtzuerhalten“, erklärt Dr. Thorsten Heinze, Vorsitzender der SPD-.

Die Gruppe bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, die zu diesem wichtigen Schritt beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt der Bürgerinitiative zum Erhalt der Notarztversorgung im Altkreis Osterode, die mit ihrer Petition und fast 6.000 Unterschriften eindrucksvoll gezeigt hat, wie groß die Unterstützung in der Bevölkerung für eine verlässliche Notarztversorgung ist.

Ebenso danken SPD und Grüne der Kreisverwaltung für ihr schnelles und entschlossenes Handeln sowie allen Beteiligten, die konstruktiv an einer Lösung mitgewirkt haben. Auch die Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region haben den Prozess unterstützt und sich für den Erhalt der Notarztstandorte eingesetzt.

Kreistagsfraktion Dietmar Linne, Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion erklärt: „Die große Unterstützung aus der Bevölkerung hat deutlich gemacht, welchen Stellenwert die Notarztversorgung für die Menschen im Harz hat. Die Bürgerinitiative hat mit ihrer Petition einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass dieses Thema die notwendige Aufmerksamkeit erhalten hat. Gleichzeitig zeigt die schnelle Umsetzung des Kreistagsbeschlusses, dass Politik und Verwaltung gemeinsam handlungsfähig sind, wenn es um die gesundheitliche Versorgung der Menschen geht.“

Für die Gruppe SPD/Grüne ist die jetzt gestartete Ausschreibung ein wichtiger Meilenstein, aber noch nicht das Ende des Prozesses.