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30. März 2011: 190 Menschen fürchten um ihre Jobs

Pressemitteilung der SPD-Kreistagsfraktion Göttingen

Droht massiver Schaden für Wirtschaftsstandort Münden?

Schminke und Reuter für Erhalt des Wasser-und Schifffahrtsamtes

Zur geplanten Schließung der Wasser-und Schifffahrtsverwaltung am Standort Hann. Münden erklärt der Mündener Kreis-und Landtagsabgeordnete Ronald Schminke (SPD):

"Der Privatisierungswahn der FDP muss ein Ende haben. Funktionierende Strukturen werden zerschlagen. Das schadet massiv den rund 190 Beschäftigten des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Entlassungen sowie schlechtere Tarifverträge und geringere Löhne werden die Folge sein.“

Auch der Landratskandidat der SPD, Bernhard Reuter, will sich für den Erhalt der Bundeseinrichtung am Mündener Standort einsetzen. Er argumentiert mit der wirtschaftlichen Bedeutung der Einrichtung:

"Der Landkreis Göttingen und die Stadt Hann. Münden wollen die Weserumschlagstelle als Binnenhafen entwickeln. Dafür wird das Wasser- und Schifffahrtsamt als ganz wichtiger Partner gebraucht.

Wenn der Bund die Weser nicht mehr für den Transport von Gütern vorsieht und nicht mehr entsprechend bewirtschaftet, drohen zahlreiche Arbeitsplätze vernichtet zu werden. Das wäre ein schwerer Schlag für den Mündener Wirtschaftsstandort und die Region."

Nach Plänen der CDU/FDP-Koalition in Berlin soll die Wasser-und Schifffahrtsverwaltung weitestgehend privatisiert werden. Konzepte soll das Bundesministerium dem zuständigen Ausschuss bis 30. April 2011 vorlegen.

Mittelbar betroffen wäre unter anderem die Firma Richter (Maschinenbau) aus Hess. Lichtenau. Sie braucht den Weserhafen in Hann. Münden, um überschwere Güter zu ihren Kunden zu transportieren.

Der Göttinger Kreistag stimmte am Mittwoch, 31. März 2011, einstimmig für eine Resolution der SPD-Fraktion, in der der Erhalt des Wasser-und Schifffahrtsamtes gefordert wird.

Wortlaut der Kreistags-Resolution

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