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Tunnel Foto: L. Baumgarten

16. September 2020: Eintauchen in eine andere Welt - Fraktion besucht Höhlenerlebniszentrum

Das Höhlenerlebniszentrum (HEZ) bei Bad Grund gehört zu den Hauptattraktionen im Westharz und ist Anziehungspunkt für rund 70.000 Besucher jährlich. Um den Besucherströmen weiterhin gerecht zu werden, benötigt das Museum dringend eine bessere Infrastruktur und modernere Ausstellungsräume. Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützte deshalb bereits 2018 eine Erweiterung des HEZ für insgesamt 5 Millionen Euro. Die Mitglieder des Kreiskulturausschusses beauftragten die Verwaltung damit, Fördermittel beim Land zu beantragen und somit eine Kostenübernahme von 75 Prozent zu erwirken.
Gruppe vor HEZ 1 Foto: L. Baumgarten

Ein Teil der Fraktion besuchte das Höhlenerlebniszentrum bei Bad Grund. Begrüßt wurden die Mitglieder von der Leiterin des HEZ, Ortrud Krause, welche die Einrichtung mit viel Leidenschaft präsentierte und auch die Führung selbst vornahm. Das dreiteilige Museum vereint Kultur und Tourismus auf einmalige Weise. So findet man im vorderen Teil des Museums eine Lichtenstein-Ausstellung mit einem detailgetreuen Nachbau der Lichtensteinhöhle. Im weiteren Verlauf gelangt der Besucher in einen Tunnel, welcher in der Iberger Tropfsteinhöhle mündet. Dort bekamen die Fraktionsmitglieder viele interessante Informationen zur Entstehungsgeschichte der Höhle und ihren Eigenschaften.

Die Höhle selbst ist eine der bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten im Harz und in jedem Fall einen Besuch wert. Selbst in Zeiten der Pandemie zieht das HEZ eine beachtliche Anzahl an Touristen an. Die Einschränkungen hätten sich laut Frau Krause aber schon auf die Umsätze, gerade in Gastronomie und Souvenirshop ausgewirkt. Die Fördergelder sollen nun in eine Erweiterung und Modernisierung der Ausstellung sowie eine verbesserte Infrastruktur fließen. Es würden dringend weitere sanitäre Anlagen und Büroraume benötigt. Zudem solle die Gastronomie ausgebaut werden und so zum Verweilen einladen. Die Ausstellung benötige berührungsempfindliche Monitore und solle interaktiver werden.

Zum Abschied drückte der Fraktionsvorsitzende Reinhard Dierkes noch seine Begeisterung für das HEZ aus: „Wir haben hier ein echtes Kleinod und erwarten die Entwicklungen mit großer Spannung.“ (lb)

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