Die Mehrheitsgruppe aus SPD und Grünen im Kreistag Göttingen bringt einen Antrag in den Kreistag Göttingen ein, um eine Kofinanzierung für den Bürgertreff Hann. Münden sicherzustellen. Mit einem Zuschuss des Landkreises in Höhe von 40.000 Euro können Fördermittel von rund 190.000 Euro eingeworben und die Arbeit des Bürgertreffs für die kommenden drei Jahre finanziell abgesichert werden.

Es ist deutlich, welchen wichtigen Beitrag die Einrichtung für das Miteinander in Hann. Münden leistet. Neben vielfältigen Angeboten für Bürgerinnen und Bürger koordiniert der Bürgertreff das Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher und schafft Begegnungsräume für Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Lebenssituationen.

„Der Bürgertreff ist weit mehr als ein Treffpunkt. Hier werden Menschen zusammengebracht, Ehrenamtliche begleitet und Projekte für unsere Stadt ermöglicht. Dieses Engagement verdient eine verlässliche Perspektive. Mit der Kofinanzierung schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass diese wichtige Arbeit fortgeführt werden kann“, erklärt Dr. Thorsten Heinze, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Die beantragte Kofinanzierung ist Voraussetzung dafür, dass die Fördermittel beantragt und bewilligt werden können. Aus Sicht der Mehrheitsgruppe handelt es sich um eine Investition mit großer Wirkung.

Klaudia Hanisch, Mitglied der Grünen-Kreistagsfraktion, betont: „Mit diesen Kreismitteln ermöglichen wir eine Förderung von rund 190.000 Euro. Das ist sehr gut investiertes Geld. Der Bürgertreff stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, unterstützt das Ehrenamt und bietet den Menschen in Hann. Münden einen Ort der Begegnung. Diese Arbeit verdient Planungssicherheit.“

Mit ihrem Antrag möchte die Mehrheitsgruppe die finanzielle Grundlage dafür schaffen, dass die erfolgreiche Arbeit des Bürgertreffs auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann.

„Wer bürgerschaftliches Engagement stärken will, muss auch die Strukturen sichern, die dieses Engagement ermöglichen. Der Bürgertreff zeigt eindrucksvoll, wie viel durch hauptamtliche Koordination und ehrenamtlichen Einsatz gemeinsam erreicht werden kann. Deshalb setzen wir uns für diese Kofinanzierung ein“, so Hanisch und Heinze abschließend.